Ferienbetreuung – Ein Scheitern mit Ansage
Nachdem kurzfristig doch noch ein Konzept für die Ferienbetreuung ausgearbeitet wurde, mussten betroffene Eltern innerhalb einer extrem kurzen Frist ihr Interesse bekunden.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Aus dem Protokoll der Samtgemeinderatssitzung geht hervor, dass lediglich drei Anmeldungen vorlagen. Damit ist das Thema vom Tisch – im Sommer wird es keine Ferienbetreuung geben.
Woran hat es gelegen? Die Gründe liegen auf der Hand:
Die Kosten sind für viele zu hoch.
Die Rückmeldefrist war viel zu kurz gewählt.
Oder man hat ganz einfach „kein inneres Bedürfnis verspürt“, wirklich zu helfen.
Aus meiner Sicht hat man es sich hier deutlich zu einfach gemacht. Das mangelnde Interesse am gesamten Thema Ferienbetreuung – sei es im Rahmen des Ganztags oder für die dringend benötigte Überbrückungszeit – ist offensichtlich.
Wenn das Kind erst einmal in den Brunnen gefallen ist, braucht man auch keine Betreuung mehr. Eine vertane Chance für unsere Samtgemeinde. Schade!