Erdgasförderung in der Samtgemeinde?
Hinter verschlossenen Türen: Warum wird beim Rohstoffabbau die Öffentlichkeit ausgesperrt?
Morgen Abend (Montag, 29.06.2026) trifft sich der neu gegründete „Arbeitskreis Rohstoffabbau“ in Tarmstedt zur ersten Sitzung. Hier soll es um weitere Schritte rund um das Thema „Erdgassuche“ gehen.
Es ist das immer gleiche Muster:
Erst weggeschaut: Im Frühjahr verzichtet die Samtgemeindeverwaltung klammheimlich auf unser Recht zur Stellungnahme und informiert nicht mal die Mitgliedsgemeinden.
Dann ausgesperrt: Jetzt wird ein Arbeitskreis gegründet
Während Nachbargemeinden wie Grasberg, Worpswede, Ottersberg und Lilienthal das Thema von Anfang an transparent und öffentlich in den Ausschüssen diskutiert haben, zieht man in Tarmstedt lieber die Vorhänge zu. Warum darf die Öffentlichkeit nicht hören, wie sich die Politik positioniert?
Da ich als Bürger morgen nicht im Saal sprechen darf, stelle ich meine Fragen eben hier, öffentlich und für jeden sichtbar:
1: Warum wurde im Frühjahr auf die LBEG-Stellungnahme verzichtet und das Schreiben vor den Mitgliedsgemeinden verheimlicht?
2: Aus welchen Gründen wurde dieses hochsensible Schreiben des LBEG nicht unverzüglich an die
Mitgliedsgemeinden weitergeleitet, um deren lokale Betroffenheit abzufragen, sodass die
Einspruchsfrist sang- und klanglos verstrich?
3: Handelt es sich bei diesem Arbeitskreis um ein echtes politisches Gestaltungswerkzeug mit
substanziellen Handlungsmöglichkeiten, oder lediglich um ein nachträgliches Beruhigungspflaster der
Verwaltung, um vom eigenen handwerklichen Fehler im Frühjahr abzulenken?
4: Welche Aufgabe möchte die Samtgemeinde eigentlich wahrnehmen?
Wo genau ist die Abgrenzung zu den Mitgliedsgemeinden?
Welche Rolle spielt die SG, wenn räumlich das Aufsuchungsgebiet in etwa durch den Reithbach nach Norden abgegrenzt wird?
Heimatpolitik lebt von Transparenz, nicht von Geheimniskrämerei. Wer die Bürger aussperrt, verliert ihr Vertrauen. Ich erwarte, dass die Ergebnisse dieser Sitzung unverzüglich offengelegt werden!